Fische

Wie wird die psychotherapeutische Behandlung ablaufen?

Vor Therapiebeginn findet ein Beratungsgespräch in meiner Praxis statt, welches nicht nur dazu dient, mir einen ersten Eindruck von Ihrer Problematik zu verschaffen, sondern welches Ihnen überdies ermöglichen soll, zu entscheiden, ob „die Chemie stimmt“ bzw. ob Sie sich mir mit Blick auf Ihre individuellen Probleme anvertrauen und öffnen können. Vertrauen ist – mittel-bis langfristig – die Grundlage einer gut funktionierenden Psychotherapie. Daher nehmen Sie sich ruhig die Zeit herauszufinden, welcher Therapeut zu Ihnen passt.

Entscheiden Sie sich dafür, eine Psychotherapie bei mir aufzunehmen, so werde ich mir gemeinsam mit Ihnen die Zeit nehmen, Ihre Symptomatik genauer zu erfassen: Was für Diagnosen liegen vor? Welche aktuellen Belastungen tragen zu der Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptome bei? Welche biographischen Einflüsse sind relevant? Was erhoffen und erwarten Sie von einer erfolgreichen Psychotherapie? Für diesen Abschnitt stehen üblicherweise maximal fünf Gesprächssitzungen zur Verfügung. Ist die Psychotherapie bewilligt, so ist das Vorgehen von der vorliegenden Symptomatik abhängig: Ich persönlich kombiniere klassische verhaltenstherapeutische Verfahren wie z.B. Reizexpositionen, Entspannungsverfahren und problemlösungsorientierte Methoden mit kreativen Verfahrensweisen: Kulturelle Medien (etwa: Gedichte, literarische Texte, Bildkopien, Musikstücke) können hierbei in Abhängigkeit von der Bedürfnislage der Betroffenen ebenso zum Tragen kommen wie systemische und projektive Ansätze (etwa: „Familienbrett“, „Familie in Tieren“) und achtsamkeitsbasierte Verfahren. Auch traumakonfrontative Verfahren (EMDR, Bildschirmtechnik) ziehe ich im Bedarfsfall heran.

Zentraler Ausgangspunkt meiner Psychotherapiesitzungen ist, in Einklang mit neueren Ansätzen der Psychotherapie, der systematische Einsatz der therapeutischen Beziehung: Der Patient soll sich in der Psychotherapie aufgehoben und angenommen fühlen – nur von dieser grundlegenden sicheren Basis aus kann er sich anvertrauen und mit – gegebenenfalls – konstruktiver Kritik und vorsichtigen Konfrontationen seines Psychotherapeuten umgehen. Bestehen noch Fragen? Haben Sie keine Hemmungen, diese in unserem Erstgespräch zu stellen.